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Watching Tides – We’ve Been So Close, Yet So Alone (LP col.)

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Beschreibung

Erschienen via This Charming Man (release: 28.05.2021), Farbe: cokebottle trans.

Was eine geile Platte die neue Watching Tides doch ist – irre intensiv, spielerisch so dermaßen auf den Punkt, dass es fast nicht zu glauben ist, das hier ein Trio am Werk ist. Aber von Vorne: Ich hatte vor einem Jahr die erste 12“ der drei mit einem Freund getauscht und als äußerst erfrischend wahrgenommen – zugegeben, meine letzten „Emo“-Ausflüge lagen nun auch schon mehr als ein Jahrzehnt zurück, so dass Watching Tides meine unübersättigte Genre-Aufmerksamkeit bekommen haben. In den späten 90ern hab ich relativ viel Midwest-Kram gehört: Der Schwerhörpunkt lag hier jedoch bei den frühen, etwas kantigeren Sachen – Crank, Caulfield & Co. Watching Tides erinnern eher an die 2000er Welle der US-Emos. Da sind atmosphärische Gitarren wie bei jüngere Pianos Become The Teeth, mit einem deutlich kantigerer Sound – technisch nicht zu weit entfernt von Casket Lottery’s Moving Mountains. Man findet aber auch noch Reminiszenzen an die Emo Welle der jüngeren Grunge/Emo-Geschichte – die melodischen Gesangsparts sind was für Fans von Tigers Jaw und Basement (aber lange nicht so kitschig wie letztere). Und als ob das nicht schon reichen würde an Namedropping, möge man sich das alles noch gepaart mit punkigeren Parts vorstellen, die eher so in Richtung Title Fight oder Touché Amoré gehen.
Textlich geht’s um eine Abrechnung mit der Heimat, mit alten Freundschaften und dem ganzen Gerümpel, welches man so aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt.